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Die Schweiz ist -nach Japan- das Land im welchen die Bevölkerung und die Touristen am meisten mit den Bahnen, Trams und Bussen reisen. Nicht nur

in den Zentren, sondern auch bis in die Bergtäler. Moderne Züge und Bahnhöfe sind das Qualitätsmerkmal. Aber, und das ist für jedes Land wichtig, man darf dabei die eigene Geschichte nicht vergessen. Die sich entwickelnde «Mobilität» begründete unsern Wohlstand, zusammen mit der Industrie und Wirtschaft.

Währendem um 1900 nur begüterte Familien reisen konnten, ist dies heute anders, zum Glück. Bereits kommt der Begriff des «overtourism» auf.

Der Löwenanteil im Tourismus haben Autos und Flugzeuge, die Bahnen und Schiffe holen aber auf.

Eine Nische haben die historischen Eisenbahnen gefunden, welche im sanften Tourismus ausbaufähig sind. Ihr Ziel ist es das Reisen auf Schienen durch die

Schweiz in jeder Geschichts-Epoche mit Originalfahrzeugen erlebbar zu machen. Von den Zügen mit Dampflokomotiven im Kanton Wallis auf der «Furka Bergestrecke» bis zum Berner Oberland mit der Brienzer Rothorn Bahn oder den

Zügen und historischen Postautos in der Nähe von Zürich. Sie sind Publikums Magnete, welche die Umwelt nur wenig belasten.

Auch der historische, elektrische Triebwagen «NostalChic» der Gornergratbahn aus den späten 1950er Jahren verspricht nicht nur eine Ankunft am Reiseziel (auf 3100 müM, mit Sicht auf 29 Viertausender), sondern Erlebnisse während der Fahrt.

80 Bahnen und Tramunternehmen pflegen das historische Erbe in der Schweiz.

Sie sind in der Vereinigung HECH zusammengeschlossen um sich gemeinsam um die Zukunft zu kümmern, denn der Erhalt der Zeugen aus der Vergangenheit ist teuer und das Angebot muss auch richtig vermarktet werden.

Das zahlenmässig grösste Unternehmen des HECH ist «SBB Historic», die Stiftung der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Ihr Direktor Mario Werren, sagte es klipp und klar: Man habe den Auftrag die wertvollen Zeugen aus der Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des Bahnlandes Schweiz der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Recht hat er, denn zum Erleben der Vergangenheit ist der Weg über ein «Disneyland» der falsche Weg. Mit ihren Salonwagen und Zügen -mit einer ausgewählten Gastronomie und Erlebnisangeboten längs der Reise- lässt sich

die Bequemlichkeit der Vergangenheit treffend erleben. In historischen Polstersesseln oder Holzbänken, je nach dem Portemonnaie.

Walter Finkbohner