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ANTRONA-20-06-2018-Manch einem Besucher ist es wohl passiert, dass er am Antronasee die prächtige Landschaft genossen und sich im Wasser gespiegelt hat, und doch ist es um einiges interessanter, aber auch viel weniger bekannt, was sich unter dem Wasser des Sees verbirgt. Man wird denken, dass der See schon einige tausend Jahre bestehen mag; tatsächlich ist er aber noch keine vierhundert Jahre alt und sozusagen ein Jüngling. Alles begann im Jahr 1642, genauer gesagt am 27. Juli. Damals war dort noch kein See, dafür ein kleines Dorf mit rund hundert Einwohnern, die in keinster Art ahnen konnten, was dann passierte. Einige Stunden vor Sonnenaufgang, als das Dorf noch fest schlief, löste sich ein riesiger Teil des nahen Berges, des Monte Pozzuoli, ab und stürzte auf das Dorf hinunter. Er begrub alle 42 Häuser unter sich und verstopfte den Fluss Troncone. Zeitzeugen berichteten von einer Felsmasse von unglaublichen Dimensionen, die sich über den Trümmern dermassen auftürmte, dass sie zum Grab sämtlicher Bewohner wurde. Mit der Zeit bildete der Fluss dann den See, auf dessen Unterboden man das verschüttete Dorf finden könnte.

Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Legende, die über die Jahre weiter erzählt worden ist, und die sich nicht nachprüfen lässt. Bekanntlich haben die Legenden aber immer einen wahren Kern.