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DOMODOSSOLA - 29-5-2026 --
Die Ausstellung „Zwischen Italien und der Schweiz – Malerei an der Grenze“ ist in der Schweiz mit großem Publikumserfolg zu Ende gegangen. Präsentiert wurde sie in Brig im Kulturzentrum Alter Werkhof sowie in Naters im World Nature Forum.
Während der gesamten Ausstellungsdauer verzeichnete die Initiative rund 2.000 Besucherinnen und Besucher. Die hohe Resonanz bestätigt das Interesse an einem Projekt, das Kunst, Landschaft und kulturelle Beziehungen zwischen Regionen verbindet, die seit jeher durch gemeinsame Wege, Austausch und Erinnerungen miteinander verbunden sind.
Das Ausstellungsprojekt bot dem Publikum die Möglichkeit, die Malerei von Carlo Bossone in ihrem fortwährenden Dialog mit der Alpenlandschaft und den Grenzräumen näher kennenzulernen. Im Mittelpunkt stand dabei eine künstlerische Forschung, die eng mit der direkten Beobachtung von Natur und Territorium verbunden ist.
Nach dem Erfolg der Initiative sind bereits neue Veranstaltungen geplant. Dazu gehört eine weitere Ausstellung im Stockalperturm im Dorf Gondo im Schweizer Kanton Wallis. Der Turm wurde im 17. Jahrhundert von Baron Kaspar Stockalper erbaut und befindet sich am Ende des historischen Saumwegs Stockalperweg, der Gondo mit Brig verbindet. Ursprünglich diente er sowohl als Unterkunft als auch als Verwaltungssitz der zahlreichen Besitztümer Stockalpers. Heute befindet sich der Turm im Gemeindebesitz und wird auch als Kulturzentrum genutzt – ein besonders bedeutender Ort für künstlerische Initiativen.
Parallel zum neuen Ausstellungsprojekt werden zudem kulturelle Wanderungen vorbereitet, die den Orten gewidmet sind, an denen Carlo Bossone unter freiem Himmel malte. Die Route wird durch das Schweizer Val Vaira führen, das an das Ossola-Gebiet grenzt. Ziel ist es, dem Publikum eine Erfahrung zu bieten, die die Entdeckung der Landschaft, die Erinnerung an die Orte und das direkte Erleben jener Atmosphären verbindet, die das Werk des Meisters inspirierten.
Der positive Abschluss von „Zwischen Italien und der Schweiz – Malerei an der Grenze“ eröffnet damit eine neue Phase kultureller Aufwertung, in der das Werk von Carlo Bossone weiterhin als Brücke zwischen Gemeinschaften, Landschaften und gemeinsamen Identitäten wirkt.

