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  • Eine neue Überraschung in den Bergen des Antrona Tals, neue Details über die Goldminen wurden erfunden

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  •  Seilbahnunglück Mottarone: Die abgestürzte Gondel wurde mit dem Hubschrauber entfernt

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  • Domodossola: die Weihnachtsmärkte finden am 18.und 19. Dezember statt

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VILLADOSSOLA-- Immer in der letzten Maiwoche eines Jahres findet in Villadossola, nur 5 Zugsminuten von Domodossola entfernt, eine Buchausstellung statt, welche im nahen Wallis noch zu wenig bekannt ist. «IDEA» nahm am diesjährigen 23° "Salone" teil um die Vorfreude für einen Besuch im nächsten Jahr 2022 zu wecken.
Auch wenn die italienischen Nachbarn, weniger lesen als wir, ist das Angebot an neuen Büchern aus der Region und dem nahen Tessin beeindruckend.

Zusammen mit dem Chefredaktor von www.wallis24.it, Ube Gandolfi, besuchten der ehemalige Leiter der Präsidialabteilung der Stadtgemeinde Brig-Glis, Eduard Brogli und der Touristiker Patric Zenklusen den «Salone». Sie waren von der Vielfalt der Bücher, Zeitschriften und Karten überrascht und fast nicht mehr von den grossen Tischen voll neuen Büchern wegzubringen. Kaum ein Wissensgebiet wurde ausgelassen. In den Büchern zu schmökern ist ein ganz anderes Erlebnis als im «i-phone» oder «tablett» zu scrollen.

Nicht wenige Autoren befassten sich mit Geschichten über die beiden Nachbarländern Italien und der Schweiz. Als neustes Werk präsentierte der Verleger Ube Gandolfi die soeben in einem handlichen Büchlein zusammengefassten Kolumnen des Schweizer-Autors Walter Finkbohner, «fibo», welcher seit vielen Jahren über die Eigenheiten dies-und-jenseits der Alpen schreibt und die Leser zum Mitdenken anspornt. Sich besser kennen zu lernen, heisst doch auch sich besser zu verstehen. Interessant war zum Beispiel die Aussage, dass die italienischen Skifahrer im Dezember 2020 in Zermatt, disziplinierter als die «Svizzeri» vor Ort waren. Warum? «Sie hatten mehr Angst als die Zermatter vor dem Virus», meinte Ube Gandolfi. Ein weiteres Thema beleuchtet «das warum» die Skilifte und der öffentliche Verkehr im Wallis auch in der Pandemie bestens funktionierten, währenddem der Stillstand im «Ossola» zu grossen Einkommensverlusten führte, ohne dass die Menschen dadurch besser geschützt wurden.

Bequemer öffentlicher Verkehr ist dann auch ein wiederkehrendes Thema, das am hohen Autobesitz im Ossola (Durchschnitt 650 Auto pro 1000 Einwohner) zeigt, wie verbesserungswürdig das Bahn- und Busangebot im Süden des Simplons ist. Im Wallis sind es 1/3 Autos weniger, was für jede Familie eine Ersparnis bedeutet aber auch ein wichtiger Beitrag zu besseren Luft ist.
Das von der Stadt Brig-Glis und dem Kanton Wallis mitgetragene INTERREG Projekt «Trenino Verde delle Alpi BLS» wird in Italien durch die öffentliche Hand subvenioniert. Damit hat das Ossola und der Hauptort Domodossola die wohl beste Verbindung mit Regionalzügen im ganzen Piemont erhalten. Ein weiterer Schritt ist die Eröffnung der Verlängerung der Wanderweges «Via Stockalper» von Gondo nach Domodossola. Er wird die UNESCO Welterbe Region Aletsch-Jungfrau mit dem Sacro Monte UNESCO -ob Domodossola- verbinden. Mit der Möglichkeit in Iselle, Varzo, Preglio und Domodossola auf den Zug oder das Postauto umzusteigen. «Das ist ein Beitrag zum bessern Kennenlernen von Tal, Menschen und Städten am Simplon», meinte Provinz Präsident Arturo Lincio, der zur Buch Präsentation anwesend wa.