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FORMAZZA - 15-10-2025 --  Die Langlaufsaison im Ossola-Tal beginnt am Freitag, den 25. Oktober, in der Hochebene von Riale auf 1.730 Metern Höhe. Zurzeit läuft die Bergung des Schnees, der monatelang unter geothermischen Abdeckungen gelagert wurde – eine bewährte Technik, die es ermöglicht, die Loipen zu öffnen, noch bevor anderswo der erste Schneefall einsetzt.

Aufruf an Freiwillige

Das Langlaufzentrum Riale hat über seine Social-Media-Kanäle einen Aufruf gestartet, um rund 30 Freiwillige zu finden, die am Samstag, 18. Oktober, beim Entfernen der Abdeckplanen helfen. Die Arbeit erfordert Zeit und Kraft, wird aber mit einem Mittagessen und vor allem mit einer kostenlosen Saisonkarte für den Winter 2025/2026 belohnt.
„Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns unterstützen“, heißt es in der Mitteilung des Zentrums.

Nach Abschluss dieser Phase folgt das Ausbringen und Präparieren des Schnees für die etwa zwei Kilometer lange Loipe. Diese Arbeiten sollen – je nach Wetterlage – am Sonntag oder spätestens Mitte nächster Woche beginnen.

Projekt mit Blick auf die Olympischen Spiele

Das sogenannte Snowfarming-Projekt ist in der Valle Formazza längst etabliert. Neu ist jedoch das wachsende Interesse: Nach Riale und Livigno setzt nun auch Santa Caterina Valfurva auf diese Methode, während die Aufmerksamkeit auf den gesamten Alpenraum im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina 2026 zunimmt.

Die in Riale konservierte Schneemenge – rund 11.000 Kubikmeter – könnte es ermöglichen, das Loipennetz um eine neue Variante zu erweitern.

Athleten stehen bereit

Mehrere regionale Skiverbände aus dem Aostatal und aus Friaul-Julisch Venetien haben bereits Trainingszeiten gebucht. Auch der lokale Athlet Gabriele Matli hat angekündigt, sofort mit dem Training zu beginnen, sobald die Loipe gespurt ist.

Den ganzen Sommer über konnten Wanderer und Besucher unterhalb der Morasco-Staumauer den großen, abgedeckten Schneehaufen sehen – ein wahrer Schatz für Langlaufbegeisterte.

Das Projekt in Riale verbindet zwei Ziele: Es bietet den Athleten frühe Trainingsmöglichkeiten in großer Höhe und sorgt gleichzeitig für einen frühen Start in die Wintersaison, was der lokalen Wirtschaft zugutekommt – lange bevor anderswo der Winter beginnt.