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Heute, am 1. April, jährt sich zum 35. Mal der Tod von Carlo Bossone, einem 1904 in Savona geborenen Maler und einer bedeutenden Persönlichkeit des Impressionismus im Oberpiemont, der als „Maler des Monte Rosa“ bekannt wurde.

Als Autodidakt, geprägt auch durch Begegnungen mit den Meistern Cesare Ferro und Giovanni Guarlotti, widmete Bossone sein gesamtes Leben der Kunst. Seine Werke erzählen von Landschaften, die vom Monte Rosa bis nach Argentinien, von Chioggia bis in die Toskana und das Trentino-Südtirol reichen, mit besonderem Fokus auf das Ossolatal und den Kanton Wallis. Trotz zahlreicher Auszeichnungen und Ausstellungen im In- und Ausland blieb er stets eine zurückhaltende Persönlichkeit, fern von öffentlicher Inszenierung.

Zum Gedenken an sein künstlerisches Erbe wird vom 10. April bis zum 3. Mai in der Schweiz die Ausstellung „Zwischen Italien und der Schweiz – Malerei an der Grenze“ gezeigt. Sie findet im Kulturzentrum Werkhof in Brig sowie im World Nature Forum in Naters statt und präsentiert eine Auswahl seiner Werke, darunter Landschaften aus den Grenzregionen sowie eine Sektion zum Impressionismus mit Bezügen zu großen Künstlern wie Monet, Cézanne und Renoir.

Neben Bossones Werken werden auch Arbeiten von Künstlern der sogenannten „Bossone-Schule“ sowie weiterer Maler aus dem Ossolagebiet gezeigt, die sein künstlerisches Erbe weiterführen.

Die Ausstellung hat zudem einen solidarischen Charakter: Künstler werden ein Gemälde zu Ehren des Schweizer Bergdorfes Blatten schaffen, das von einem Erdrutsch betroffen war. Das Werk soll anschließend zugunsten des Wiederaufbaus gespendet werden.

Die Eröffnung ist für Freitag, den 10. April, ab 15 Uhr in Brig geplant, gefolgt von der offiziellen Vernissage im World Nature Forum in Naters. Eine Veranstaltung, die Kunst, Erinnerung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit vereint.