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strada cannobina collaudo

BELLINZONA-30-3-2017- Lieber Herr Minister Delrio, lieber Herr Präsident Chiamparino, was gedenken Sie bei der Seestrasse SS34 gegen die Erdrutsche zu unternehmen, die das Leben der Menschen bedrohen?“- Obwohl nicht wörtlich, so ist dies dennoch der Inhalt des Briefes, den die Tessiner Behörden heute an den Minister für Infrastruktur und Strassen sowie den Gouverneur der Region Piemont abgesendet haben.

Es war ein Schweizer Motorradfahrer, der vom Steinschlag vom 18. März auf der Strasse zwischen Cannero und Cannobio tödlich getroffen wurde, nämlich der 68jährige Apotheker Roberto Rigamonti. Der Brief ist die direkte Folge dieses tragischen Ereignisses. Er ist vom Vorsitzenden des Regierungsrates Paolo Beltraminelli (Bild) und dem Kanzler Arnoldo Coduri unterzeichnet und erinnert daran, dass diese Strasse am See täglich von vielen Tessinern und etwa 2000 italienischen Grenzgängern befahren wird. Trotz Steinschlag und Erdrutsch seien auf italienischem Gebiet keine angemessenen Schutzmassnahmen ergriffen worden, wie sie auf dem schweizerischen Teil der Strasse die Regel sind.

Unterdessen nähert sich der Tag, an dem die Bürgermeister des oberen Lago Maggiore in Rom vom Minister Delrio empfangen werden. Mit diesem werden sie am 6. April die Seestrasse

SS34 besprechen, aber auch die Verbindungsstrasse durch das Val Cannobina, mit der die Seestrasse notfalls umfahren werden kann.